7,11 Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen und fielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an

Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen

Johannes zeichnet das Bild, das er in Offenbarung 4 gesehen hat, noch einmal nach. Hier fügt er dem Bild Engel hinzu und zeigt, dass sie – gemeinsam mit der „großen Menge“ aus Vers 9 am Rand des Bildes stehen.

und fielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an

Die Engel sind von dem Ruf der Menge – „HEIL“ – so überwältigt, dass sie niederfallen und GOTT anbeten. Damit würdigen sie die „GROSSE TAT“ (Lukas 15,8–10), die Christus für die Menschheit vollbracht hat – eine Tat, die sie selbst niemals erfahren werden, da Engel keiner Erlösung bedürfen.

Es gibt einen Unterschied zwischen diesem Vers und Kapitel 4. Hier fallen die Engel nieder; in Kapitel 4 fallen die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebendigen Wesen nieder. Dies hat womöglich keine besondere Bedeutung, außer dass angesichts des Throns und Gottes alle überwältigt (und unterwürfig) werden!

Ein interessantes Detail am Rande: Die Toten (Offenbarung 20,11–15) „stehen“, wenn sie vor dem großen weißen Thron gerichtet werden. Der Leser kann selbst ergründen, warum dies so ist.