6,15 Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge,
und
verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge,
Die Katastrophe ist so gewaltig, dass die gesamte Menschheit – ob Führungspersönlichkeiten, Reiche oder ganz gewöhnliche Leute – versuchen wird, sich vor diesem gewaltigen kosmischen Zornausbruch zu verbergen. Nicht einmal die trügerische Sicherheit der eigenen Stellung (Jesaja 47,8–11) wird diesen Zornausbruch aufhalten können.
Es ist interessant festzustellen, dass in dem Wunsch dieser Menschen keine Reue liegt; sie wollen sich lediglich verstecken. Dies deutet darauf hin, dass sie sich entschieden haben, Jesus *nicht* nachzufolgen. Und sollte es während dieses schrecklichen Ereignisses Gläubige geben, so können sie gewiss sein, dass Gott derselbe geblieben ist (Psalm 102,23–28). Die Erde mag wie ein Gewand verschleißen (Jesaja 51,4–8), doch „mein Heil währt ewig“. Dieses Ereignis wird wie prophezeit eintreten (Jesaja 13,9–13).
Man sollte sich jedoch bewusst sein: Dies ist nicht bloß ein schreckliches Ereignis; es ist eine Prüfung dessen, was erschüttert werden kann. In Hebräer 12,18–29 sind es die Dinge, die *nicht* erschüttert werden können, auf die es ankommt. Sie bestehen in einem wohlgefälligen Dienst, der mit Ehrfurcht und Gottesfurcht vollzogen wird.