3,8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, und niemand kann sie schließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt[d] und meinen Namen nicht verleugnet.
Ich kenne deine Werke.
Es gibt keinen Hinweis darauf, um welche Taten es sich handelt. Sie müssen in Ordnung gewesen sein, wenn die Philadelphier später in diesem Vers dafür gelobt werden, dass sie seinen Namen nicht verleugnet haben.
Jesus sagt, er sei die Tür (und habe die Schlüssel) (Johannes 10,1-18). Dies mag darauf zurückzuführen sein, dass Philadelphia an der Kreuzung zweier wichtiger Verkehrswege lag und strategisch günstig gelegen war, um das Wort Gottes in ganz Asien zu verbreiten.
Unser Zugang zu Gott ist durch die offene Tür (Römer 5,1-2).
Wir sind erfüllt von der Frucht der Gerechtigkeit (Philipper 1,9-11), die wiederum zu unserer Stärke wird (Philipper 4,13).
denn du
Wenn die Kraft Gottes fehlt, muss der Gläubige darauf vertrauen, dass Gott (zu seiner Zeit) einen Weg bereiten wird. Paulus erkannte Gottes offene Tür und den richtigen Zeitpunkt in Ephesus (1. Korinther 16,8-9). Paulus suchte stets nach der offenen Tür (Kolosser 4,2-4).
Der Druck des Alltags ist groß genug, um das Wort Gottes zu verwässern, Kompromisse einzugehen oder, schlimmer noch, es zu ignorieren. Die Philadelphier hielten am Wort fest … wie kannst du etwas bewahren, das du nicht kennst oder dir nicht einmal die Zeit nimmst, die Bibel (Gottes Wort) zu lesen? Lass dich nicht von der Hoffnung des Evangeliums abbringen (Kolosser 1,21–23).
Judas 3-4 erklärt, dass sich unbemerkt Menschen einschleichen, die Gottes Gnade in Zügellosigkeit verkehren. Man erkennt sie immer daran, dass sie den Herrn Jesus Christus verleugnen. Jesus selbst sagt, wir sollen uns selbst verleugnen, nicht ihn (Matthäus 16,24-25).
[d] od. befolgt.