Themen für Kapitel 14
Der Höhepunkt des Gerichts in der Offenbarung beginnt in Kapitel 15. Wir vermuten, dass Kapitel 14 den Weg für diesen Höhepunkt bereitet.
Es gibt zwei endgültige Schicksale: 1) den Triumph der Gerechten und 2) das Gericht über die böse Welt.
Das Lamm steht auf dem Berg Zion, umgeben von 144.000 Gläubigen. Sein Name und der Name seines Vaters sind auf ihren Stirnen geschrieben. Vor dem Thron singen sie ein neues Lied, laut und deutlich. Es ist ein Lied, das nur die erlösten Heiligen singen können.
Sie sind die Erstlinge vor Gott und dem Lamm und weisen anderen Erlösten den Weg. Auch wir sehnen uns danach, ihnen zu folgen; doch wir leben noch immer in einer Welt, die vom Bösen durchdrungen ist. Im Himmel kennen die Erlösten nichts als Wahrheit und Gerechtigkeit.
Johannes sieht drei Engel am Himmel fliegen. Jeder von ihnen hat eine wichtige Botschaft für alle Menschen auf Erden.
Der erste Engel verkündet ein ewiges Evangelium und ermahnt die Sünder, Gott zu fürchten, ihm Ehre zu erweisen und ihn anzubeten.
Der zweite Engel beklagt den Fall der großen Stadt Babylon. Die Stadt hatte einen verderblichen Einfluss auf alle Völker.
Der dritte Engel warnt, dass jeder, der das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen seines Namens annimmt, für immer mit Feuer und Schwefel gequält werden wird!
Dies stellt diejenigen, die von sich behaupten, Gläubige zu sein, definitiv auf die Probe.
Nachdem Johannes im Himmel ein kurzes Gespräch über die Seligkeit des Todes der Heiligen mitgehört hatte, erblickte er eine Gestalt, die dem Menschensohn glich und eine scharfe Sichel in der Hand hielt. Ein Engel forderte ihn auf, die Sichel zu nehmen und zu ernten, denn die Stunde der Ernte sei gekommen.
Ein anderer Engel trägt eine scharfe Sichel und soll damit die Trauben der Erde ernten und sie in die große Kelter des Zorns Gottes werfen. Blut fließt 200 Meilen weit bis zur Höhe der Pferdezäume.