10,8 Und die Stimme, die ich aus dem Himmel gehört hatte, redete nochmals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein in der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht!

Und die Stimme, die ich aus dem Himmel gehört hatte, redete nochmals mit mir und sprach:

Dies ist die gleiche Stimme, die Johannes in Vers 4 hörte. Zu dieser Zeit sollte er „NICHT SPRECHEN“ über das, was er hörte. Dieses Mal „MUSS ER PROPHEZEITEN“ (Vers 11).

Normalerweise ist ein Gespräch zwischen zwei Menschen ein Dialog. Wir hören selten Johannes' Sicht der Dinge. Ob es sich um eine himmlische Sprache handelt, die wir nicht verstehen (oder für die wir keinen Dolmetscher haben), oder um eine irdische Sprache, die wir verstehen könnten, für die Johannes aber keine Worte hat, wissen wir einfach nicht. Es ist klar, dass Johannes verstand, was ihm gesagt wurde. Wenn man von Gott berufen wird, mag die Kommunikation nicht verbal sein, sondern nur eine Berührung, ein helles Licht oder …

Geh hin, nimm das offene Büchlein in der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht!

Unser Leben mit Christus erfordert Handeln. „Geht und nimmt!“ sind zwei Handlungswörter, ähnlich denen im Missionsbefehl (Markus 16,15).

Die offene Schriftrolle wird hier aus Vers 2 erneut hervorgehoben. Mit anderen Worten: Nichts wird (zumindest vor Johannes) hinsichtlich des Inhalts der Schriftrolle verborgen bleiben. Dass dieser Engel eine hohe Autorität besitzt, wird erneut betont: Er steht auf dem Meer und auf dem Land.

Die Schriftrolle handelt also von der Rückgewinnung der Schöpfung Gottes. Sie handelt von der Erde (dem Physischen) und dem Meer (den Menschen und dem Spirituellen).

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Verweise auf die Offenbarung Jesu Christi sind fett hervorgehoben.
Schlacter 2000 (SCH2000)
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